Wissenschaftliche Daten & Fakten


Quellensammlung zu aktuellen Zahlen, Daten, Fakten:

 

Studie der Bundespsychotherapeutenkammer : BPtK-Studie zur Arbeitsunfähigkeit 2015

"Wie bereits in den vergangenen Jahren  legt die Bundespsychotherapeutenkammer
(BPtK) in ihrer aktuellen Studie dar, wie häufig psychische Erkrankungen Arbeitsunfä-
higkeit (AU) verursachen. Dabei hat sie die Angaben der großen gesetzlichen Kran-
kenkassen AOK, BARMER GEK, BKK, DAK und TK zum AU-Geschehen für das Jahr
2013 ausgewertet. Die Aussagen der aktuellen BPtK-Studie zur Arbeitsunfähigkeit ba-
sieren  auf  den  Daten  von  fast  85  Prozent  aller  gesetzlich  Krankenversicherten  in
Deutschland und weisen daher eine große externe Validität auf. Insgesamt liegen da-
mit aggregierte Zahlen für das AU-Geschehen von 2000 bis 2013 vor."

 

Datensammlung des Projekts: psyGA des BKK Dachverband e.V.

Hier finden Sie eine Sammlung verschiedener Studien u.a. zu den Themen:

 
Akuelles aus der Meditationsforschung:
Es gibt inzwischen mehr als 10.000 Studien, welche die Wirkung von Meditation auf unser Gehirn untersucht haben. Während meines Pschologiestudiums in Gießen lernte ich diese Forschung aus nächster Nähe kennen. Es gibt inzwischen zahlreiche Belege, dass regelmäßige Achtsamkeitsmeditation dafür sorgt, dass Gehirnbereiche vergrößert werden, die für die Abwägung schwieriger Entscheidungsprozesse hilfreich sind, Konzentrationsfähigkeit und Effizienz der Gehirnleistung verbessert werden, Wohlbefinden und Gelassenheit gesteitert werden sowie Bereiche die emotionale Überreaktionen und Angst im Gehirn auslösen gedämpft, bzw. verkleinert werden.


Fazit: Meditation verändert nachweislich unser Gehirn. Die Grundlage hierfür bildet die so genannte "Neuroplastizität" des Gehirns, die dafür sorgt, dass wir lebenslang lernfähig bleiben. Dabei gilt: Jede Erfahrung hinterlässt physische Spuren im Gehirn und regelmäßige Tätigkeiten sorgen für den Ausbau der benötigten Gehirnbereiche. Das wusste schon der Volksmund: "Übung macht den Meister." Gleiches gilt für Meditation und ihre Wirkungen. Ohne regelmäßige Praxis bleibt die Wirkung nur partiell oder verfliegt wieder. 

 

Hierzu finden Sie eine Kurzzusammenfassung von Dr. Ulrich Ott: Warum Meditation? - dasGehirn.info