PHilosophie


Zu meiner Grundhaltung gehören Offenheit für die Motive und Respekt gegenüber der Expertise aller Beteiligten. Ein Unternehmen zu führen, im mittleren Management zu vermitteln oder Arbeitsaufträge umzusetzen, fordert jeden einzelnen in seiner jeweiligen Rolle auf besondere Weise. Die erste Aufgabe einer externen Beratung ist es deshalb gut zuzuhören und die Situation aus einer respektvollen Distanz heraus möglichst präzise nachzuvollziehen. Erst aus dieser Perspektive heraus können ergänzende Maßnahmen erarbeitet werden, die Potentiale optimal nutzen.

 

Für viele Unternehmen ist es im Kontext von Konkurrenzdruck und globalisierten Märkten eine zunehmende Herausforderung alle betriebswirtschaftlichen Belange mit ausreichendem Schutz der Gesundheit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Balance zu halten. Ebenso ist es innerhalb eines Unternehmens zuweilen schwierig Stress- und sonstige Belastungsfaktoren, die sich auf die Mitarbeitergesundheit auswirken, frühzeitig und sicher zu erkennen. Hier sehe ich meine Rolle darin, aus einer möglichst gleichmäßigen Distanz zu allen Akteuren mit einem unverstellten Blick von Außen neue Perspektiven einzubringen.

 

Zugleich werde ich realistisch auf Möglichkeiten und Grenzen vorgeschlagener Interventionen hinweisen. Denn auch hier gilt: Patentrezepte gibt es nicht. Was Sie erhalten ist eine seriöse arbeits- und organisationspsychologische Beratung und wissenschaftlich fundierte Maßnahmenvorschläge. Nicht mehr und nicht weniger.


Warum betriebliches Gesundheitsmanagement?

 

Gut eingespielte Teams, ein offener, jedoch immer respektvoller Umgangston und Mitarbeiter und Führungskräfte, die sich mit ihrem Arbeitgeber identifizieren können, sind von unschätzbarem langfristigem Wert für den Erfolg jedes Unternehmens.

 

Stressbedingte und psychische Erkrankungen resultieren in der Regel nicht ausschließlich aus arbeitsbedingten Belastungen, können sich jedoch auf die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter und deren Arbeitsleistung massiv auswirken. Nach Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems, die in Form von Verspannungen ebenfalls häufig mit psychischen Belastungen zusammenhängen, stehen psychische Erkrankungen erneut auf Platz 2 der Hitliste für dauerhafte Ausfallzeiten am Arbeitsplatz (Quelle: BPtK 2019).

 

Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) berichtet in ihrer Studie zur Arbeitsunfähigkeit 2015:

"Psychische Erkrankungen haben im Jahr 2013 13,4 Prozent der AU-Tage verursacht. Dies entspricht annähernd dem Anteil im Jahr 2012, der bei 13,7 Prozent lag. Sie waren damit der dritthäufigste Grund für Fehltage am Arbeitsplatz. In den Jahren davor waren psychische Erkrankungen der zweithäufigste Grund für Fehltage am Arbeitsplatz gewesen."

 

Betriebliche Präventionsmaßnahmen in diesem Bereich betreffen meist Schulungen zu Stressbewältigung und resilientem Verhalten im Umgang mit Belastungen, Maßnahmen zur Verbesserung des Betriebsklimas (z.B. durch optimierte Kommunikation), Mitsprachemöglichkeiten und gesundheitsförderndem Führungsverhalten.


Meine Schwerpunkte: Stressbewältigung, Kommunikation und gesundheitsförderndes Führungsverhalten

 

Ein besonderer Schwerpunkt liegt für mich in der Arbeit mit den Mitarbeitern selbst, auch wenn das letztendlich nur ein Baustein innerhalb des betrieblichen Gesundheitsmanagements sein kann. Es gibt dennoch viele Mittel und Wege, wie Mitarbeiter lernen können, schwierige Kommunikationssituationen zu meistern und gelassener mit betrieblichen und individuellen Stressfaktoren umzugehen.

 

Darüber hinaus belegen inzwischen zahlreiche Studien den enormen Einfluss von Führungskräften auf stressbedingte Leistungsabfälle und Ausfallzeiten ihrer Mitarbeiter. Als sehr wirkungsvoll gezeigt haben sich deshalb, auf das Unternehmen zugeschnittene Fortbildungen für Führungskräfte mit Fokus auf die Gesunderhaltung von Mitarbeitern und - besonders wichtig - auch der Führungskräfte selbst.

 

Denn: Nur eine gesunde und ausgeglichene Führungskraft kann auch gesund führen!