Entspannung & Meditation


Entspannungskurse und Meditation:

Inzwischen gibt es zahlreiche Wirksamkeitsnachweise für Techniken aus dem Bereich Entspannung und Meditation. Diese betreffen vor allem die Progressive Muskelrelaxation, das Autogene Training sowie Meditationstechniken, wie sie von Mönchen in buddhistischen Klöstern täglich geübt werden. Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf den Meditationstechniken. Jedoch sind auch Kurse buchbar, in denen der Schwerpunkt auf Progressiver Muskelrelaxation oder Autogenem Training liegt.

 

Gruppenkurs Entspannungs- und Meditationstechniken (8-15 Teilnehmer):

- Firmen und Behörden (wöchentlicher Kurs à 45 Minuten, Dauer nach Absprache): Preise auf Anfage.

- Privatpersonen (wöchentlicher Abendkurs à 60 Minuten für 8 Wochen): 120,- Euro pro Person.

- Gemeinnützige Vereine (wöchentlicher Abendkurs à 60 Minuten für 8 Wochen): 90,- Euro pro Person (bei Organisation des Kurses durch den Verein und Nutzung der vereinseigenen Räumlichkeiten).


Was ist der Unterschied zwischen Entspannungs- und Meditationstechniken?

Entspannungstechniken sollen vor allem einen leicht erlernbaren und im Alltag durch jeden Übenden leicht abrufbaren Zugang zu körperlicher und seelischer Entspannung schaffen. Dies dient der Stressbewältigung sowie der Prävention von körperlichen und seelischen Erkrankungen.

 

Meditationstechniken sind nicht in erster Linie auf Entspannung ausgerichtet, bringen diese jedoch ebenfalls meist als Nebeneffekt mit sich. Meditation ist am Anfang in erster Linie ein Erlernen des Steuerns der eigenen Aufmerksamkeit, unabhängig von Sorgen, Ängsten und sonstigen Gefühlen. Langfristig dient Meditation vor allem der seelischen und geistigen Weiterentwicklung. Sie eröffnet bei regelmäßiger Anwendung neue Denk- und Erlebensweisen, die zu tiefgreifenden positiven Veränderungen im eigenen Leben führen können. Meditation ist die ursprünglichste Tradition zur Schulung von Fähigkeiten der gezielten Stressbewältigung. Moderne Forschungen konnten belegen, dass Meditationstechniken wie sie beispielsweise von buddhistischen Mönchen in Tibet ausgeübt werden, nach einigen Monaten der regelmäßigen, täglichen Anwendung nachweislich Gehirnstrukturen positiv verändern konnten, die für Konzentrationsfähigkeit, das Fällen von so genannten "rationalen" Entscheidungen, die Vermittlung von Gefühlen, den Umgang mit Stress und Angst sowie für die Fähigkeit, Probleme möglichst effizient zu lösen, wichtig sind.


Die erfolgreiche Vermittlung von Meditationstechniken setzt eigene Erfahungen mit Meditation voraus und kann weit schwerer durch Kursleiter und Kursleiterinnen in einer Fortbildung einfach so "erlernt" werden, wie das beispielsweise recht einfach bei den typischen Entspannungstechniken der Fall ist. So erfolgt diese Vermittlung auch sehr individuell und ist von KursleiterIn zu KursleiterIn sehr verschieden. Meine Herangehensweise ist ebenso stark von meinen persönlichen Erfahrungen mit Meditation geprägt wie insbesondere auch durch meine jahrelange Erfahung in der Vermittlung von Meditationstechniken in der Rehabilitation von geistigen und körperlichen Vorerkrankungen.


Wichtig: Ein solcher Kurs ersetzt keine Psychotherapie

Vereinzelt kann eine psychische Erkrankung das Erlernen von Meditation verhindern. Meist jedoch wird das Erlernen der Meditation lediglich ein wenig erschwert, wenn ein Mensch psychisch sehr belastet ist. Sehr, sehr selten gibt es vereinzelt psychiatrische Krankheitsbilder, die nahelegen besser nicht auf Meditationstechniken zurück zu greifen, da diese Krankheitsbilder dadurch verschlimmert werden könnten. Ebenso suchen gelegentlich Teilnehmer mit akuten psychischen Erkrankungen Entspannungs- und Meditationskurse als einzige Maßnahme zur Linderung ihrer Beschwerden auf. Meditation zu erlernen kann auch in vielen akuten psychischen Erkrankungszuständen hilfreich sein, jedoch kann Meditation nie die fachkundige Behandlung durch PsychiaterInnen (= ÄrztInnen) und psychologische PsychotherapeutInnen (= PsychologInnen) ersetzen. Aufgrund meines Studiums der Psychologie mit dem Schwerpunkt klinische Psychologie sowie meiner Erfahrung in der Arbeit mit psychisch erkrankten Menschen bin ich darin geschult diese Umstände zu erkennen und werde TeilnehmerInnen und Teilnehmer, bei denen ich den Verdacht habe, dass einer dieser Umstände zutrifft, gezielt darauf ansprechen und gemeinsam mit Ihnen eine Lösung suchen.